Vorgeschichte
Die Bokholter Mühle war eine Kappenwindmühle (Holländermühle)

Die Bokholter Mühle diente in den Jahren 1927-1945 als "Ernährungshilfswerk". Am unteren Bildrand sind die Siloanlagen für die Vorratshaltung der Abfälle zu erkennen.
Am 10. Mai 1854 wurde der Mühlenzwang aufgehoben. Jeder Bauer konnte nun frei entscheiden, wo er sein Korn mahlen lassen wollte.
Die im Kaiserreich stark zunehmende Schweinemast brachte den Aufschwung für die Mühlenwirtschaft auch in Bokholt-Hanredder.
Die Bokholter Mühle diente in den Jahren 1927-1945 als "Ernährungshilfswerk".
1953 erwarb die Diamalt AG München den Komplex, und so wurde die Mühle zum größten Arbeitgeber im Ort (1970 waren es 60-75 Arbeitskräfte). Bis 1981 wurden hier rund um die Uhr in 3 Schichten Backzusatzmittel (u. a. "Quellmehl") produziert.
Anschließend dienten die Gebäude als Lagerräume und gingen 1984 in den Besitz des heutigen Eigentümers über.
Quelle: Dorfgeschichte »
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